In diesem Seminar werden die Grundlagen von Psychotrauma und die Auswirkungen auf den Organismus erklärt, diskutiert und in Bezug zum Personzentrierten Verständnis gestellt. Neben dem geschichtlichen Hintergrund und der Begriffsdefinition setzen wir uns mit den physiologischen und neurobiologischen Vorgängen auseinander. Zugleich soll der Mensch als „ganzheitliches Beziehungswesen“ verstanden werden. Das Diagnosemodell für Traumafolgestörungen der WHO (ICD-11) wird zur Erkenntnisgenerierung verwendet und in Bezug zu Personzentrierten diagnostischen Methoden gestellt (z.B. Hermeneutische Empathie oder PID - Prozessuale Diagnostik der Inkongruenzdynamik).
Ziel ist es, das traumatherapeutische Wissen in den Personzentrierten Alltag zu integrieren. Das Seminar wird als Grundlage für die nachfolgenden Einzelmodule empfohlen.