Die Arbeit mit traumatisierten Menschen fordert uns als Therapeut*innen in besonderer Weise heraus. Wir begegnen Leid, Ohnmacht und existenzieller Erschütterung und stehen dabei immer wieder vor der Frage, wie wir selbst tragfähig, präsent und empathisch bleiben können, ohne uns dabei selbst zu verlieren bzw. unser eigenes Wohl zu gefährden.
In diesem Seminar widmen wir uns der eigenen Resilienz und Selbstfürsorge als zentrale Voraussetzung für gute und nachhaltige therapeutische Arbeit im traumatherapeutischen Feld. Ausgehend von den Grundhaltungen des personzentrierten Ansatzes fragen wir: Was brauche ich, um diese Haltungen auch unter Belastung authentisch leben zu können?
Inhaltliche Schwerpunkte:
Das Seminar verbindet theoretischen Input mit Selbsterfahrung, praktischen Übungen und Kleingruppenarbeit. Es lädt dazu ein, die eigene Praxis achtsam zu betrachten und tragfähige Strategien für einen langfristig gesunden Umgang mit den Anforderungen der Traumatherapie zu entwickeln.