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Resilienz und Selbstfürsorge in der Traumatherapie

Die Arbeit mit traumatisierten Menschen fordert uns als Therapeut*innen in besonderer Weise heraus. Wir begegnen Leid, Ohnmacht und existenzieller Erschütterung und stehen dabei immer wieder vor der Frage, wie wir selbst tragfähig, präsent und empathisch bleiben können, ohne uns dabei selbst zu verlieren bzw. unser eigenes Wohl zu gefährden.

In diesem Seminar widmen wir uns der eigenen Resilienz und Selbstfürsorge als zentrale Voraussetzung für gute und nachhaltige therapeutische Arbeit im traumatherapeutischen Feld. Ausgehend von den Grundhaltungen des personzentrierten Ansatzes fragen wir: Was brauche ich, um diese Haltungen auch unter Belastung authentisch leben zu können?

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Sekundäre Traumatisierung, Vicarious Traumatization und Mitgefühlserschöpfung erkennen und verstehen
  • Die eigene Resilienz als Ressource: individuelle Schutz- und Risikofaktoren reflektieren
  • Selbstfürsorge als professionelle Aufgabe, nicht als Luxus
  • Kongruenz und Selbstkontakt als Basis für Belastbarkeit im personzentrierten Arbeiten
  • Umgang mit eigenen Grenzen, Übertragungs- und Resonanzphänomenen in der Traumaarbeit
  • Konkrete Strategien und Routinen für den therapeutischen und privaten Alltag
  • Kollegiale Reflexion und Austausch als Ressource

Das Seminar verbindet theoretischen Input mit Selbsterfahrung, praktischen Übungen und Kleingruppenarbeit. Es lädt dazu ein, die eigene Praxis achtsam zu betrachten und tragfähige Strategien für einen langfristig gesunden Umgang mit den Anforderungen der Traumatherapie zu entwickeln.

Michael Schrotter
Seminarleitung

Termine*

22. - 23. Oktober 2027

Uhrzeit

16 EH

Kosten

333,--

Ort

Psychotherapeutische Praxis,
Webgasse 45/21,
1060 Wien

Information und Anmeldung

Anmeldung bitte bis spätestens 22. September 2027 an office@oegwg.at
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