Textgröße: a - A - AAA


Michael Bständig (AusbildungskandidatInnenvertreter)

Ich wurde im Jahr 1976 geborgen und befasse mich seit über sieben Jahren mit dem Thema Psychotherapie. Vor fünf Jahren habe ich die Ausbildung zum Psychotherapeuten begonnen.
Mein bisheriges Berufsleben fand überwiegend im wirtschaftlichen Umfeld statt.
Ich beschäftige mich seit jeher mit Ethik und Haltung in der Wirtschaft und beobachte und begleite diese Themen im Rahmen meiner beruflichen Rolle intensiv.
Die Funktion als AusbildungskandidatInnenvertreter in der Ethikkommission ist eine besondere Freude. Ethik in der therapeutischen Praxis ist für mich wesentlich und streicht die authentische Auseinandersetzung mit den KlientInnen und die klaren Rollenbilder im Rahmen einer Psychotherapie heraus.
Im Rahmen meiner Rolle in der Ethikkommission transportiere ich die Themen und Anliegen aller auszubildenden KollegInnen.

Ich freue mich persönlich über die Möglichkeit hier mitzuwirken, neue Erfahrungen zu sammeln und bestehende einfließen zu lassen.

Sylvia Keil Msc (Lehrtherapeutin)

Ich bin Jahrgang 1956 und arbeite seit zirka 30 Jahren als Psychotherapeutin in freier Praxis. Als Ausbildnerin möchte ich in ethischen Fragen kompetent sein, um Berufsethik als „Querschnittsmaterie“ im Fachspezifikum vermitteln zu können. Die Mitarbeit in der Ethikkommission motiviert mich, am Thema Ethik in der Klientenzentrierten Psychotherapie dranzubleiben und auch im Ethikausschuss des Psychotherapiebeirats im Bundesministerium Interessen der ÖGWG und des Personzentrierten Ansatzes zu vertreten.


Mag. Jürgen Kroemer
(Koordinator der EK)

Ich bin Jahrgang 1959 und habe mich der Therapie erst nach meinem 40er zugewandt. Die ersten 25 Jahre meines Berufslebens habe ich als Musiker gelebt, auf der Bühne, im Studio und bei so ziemlich allem, was man in dieser Branche machen kann.

Es gibt für mich viele Entsprechungen zwischen künstlerischer Arbeit und Therapie, so z.B. die unbedingte Wertschätzung und empathisch-liebevolle Zuwendung, mit der ich mich dem Werk nähere, der professionelle Anspruch an Sorgfalt und Genauigkeit, nicht zu vergessen die Kreativität, und als Musiker bringe ich wohl auch ein feines Ohr mit.

Mich persönlich interessieren an der Arbeit in der EK grundsätzliche Fragen, so z.B. das Spannungsfeld zwischen Begleitung in der Selbsterfahrung und Evaluation im Sinne der Qualitätssicherung in der Ausbildung. Oder Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit die angesichts aktueller Entwicklungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Maria Schmid, Msc (Personzentrierte Psychotherapeutin)

Ich bin Jahrgang 1961. In früheren Jahren als Sonderkindergartenpädagogin und Sozialpädagogin in heilpädagogischen und inklusiven Bereichen tätig, bin ich seit über 20 Jahren Lehrende und Ausbildnerin am Kolleg für Elementarpädagogik. Ebenso lange arbeite ich als freiberufliche Supervisorin und Seminarleiterin in unterschiedlichen Feldern.

Als Absolventin des 1. DUK – Lehrganges der ÖGWG bin ich außerdem personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis.

Auch das (heil-) pädagogische Feld erfordert eine ständige Auseinandersetzung mit ethischen Aspekten und deren Bedeutung für den Arbeitsalltag. Ich freue mich, diesen Diskurs als Mitglied der EK um psychotherapeutische Fragestellungen zu erweitern und bin neugierig auf spannende und anregende Auseinandersetzungen.