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Weiterbildung in Personzentrierter Kommunikation

"Der Mensch ist frei, das Selbst zu werden, das er in Wahrheit ist, oder sich hinter einer Fassade zu verstecken. Wenn ich eine gewisse Art von Beziehung herstellen kann, dann wird der andere die Fähigkeit in sich selbst entdecken, diese Beziehung zu seiner Entfaltung zu nützen und Veränderung und persönliche Entwicklung findet statt." Carl Rogers: Entwicklung der Persönlichkeit

Kommunikative Fähigkeiten sind im gesamten Leben, besonders aber in den sozialen Berufen gefordert. "Personzentrierte Kommunikation" heißt, auf sein Gegenüber eingehen, den anderen Menschen verstehen, sensibel werden für die Beziehung, umgehen mit Konflikten, Problemlösungsprozesse anregen und dabei selbst als Mensch präsent sein.

Ziel der Weiterbildung ist, die kommunikativen Kompetenzen der Teilnehmer/innen im Einzelgespräch sowie im Umgang mit Gruppen zu erweitern und zu vertiefen und damit die Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung im beruflichen und persönlichen Bereich zu verbessern.

Inhalte

In dem Lehrgang, der drei Wochenenden umfasst, werden die Grundvariablen von Carl Rogers vermittelt:

Echtheit, das heißt Übereinstimmung mit dem eigenen Sein. Die Person ist in Beziehung zu sich selbst und ihrem Gegenüber und versucht, dabei offen und authentisch zu sein. 

Wertschätzung (Anteilnahme, positive Beachtung) ist dann am hilfreichsten, wenn sie nicht an Bedingungen gebunden ist und dem Anderen Raum schafft für seine Entwicklung. 

Einfühlendes Verstehen bzw. Empathie heißt nach Rogers, sich in das Erleben des Anderen einzufühlen, die Gefühle und Empfindungen wahr zu nehmen, zu verstehen und das Verstandene möglichst präzise und konkret mitzuteilen.

Die Seminarreihe gilt auch als Basis für die Weiterbildung in Personzentrierter Kindertherapie und Personzentrierter Supervision. Der Lehrgang ist als Kleingruppe mit maximal 16 Teilnehmer/innen organisiert.