Weiterbildung in klientenzentrierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie / Spieltherapie
Langjährige Erfahrung. Diese Weiterbildung wird von der ÖGWG bereits seit 20 Jahren angeboten. Der erste Weiterbildungslehrgang wurde mit Gastdozenten der GWG (Deutschland), Prof. Dr. Franz KEMPER und Dr. Thomas HENSEL, durchgeführt. Das erste Weiterbildungscurriculum gestalteten - in Anlehnung an die GWG - Ilse Papula, Dr.in Beatrix Mitterhuber und Gerd Naderer.
Persönlichkeitsentwicklung. Ausgehend von dem von Carl ROGERS (1942 - 1972) und V. M. AXLINE (1947 - 1992) entwickelten Konzept und der neueren personzentrierten Konzeptentwicklung formuliert Franz KEMPER:
"Im Mittelpunkt der therapeutischen Bemühungen steht das Kind und nicht das Symptom. Aus dieser Sicht wird Therapie vornehmlich und konsequent als fortschreitender Prozess der Persönlichkeitsentwicklung begriffen, durch den das Kind sich entfaltet und verändert."
Empathie, Wertschätzung und Echtheit. Vorrangiges Ziel therapeutischen Handelns ist folglich die Unterstützung des Kindes und dessen Bezugssystems sich so zu entwickeln, dass es mit seinen Sorgen und Nöten und den an ihn gestellten Aufgaben auf besser integrierte Weise umgehen kann, und nicht vordergründig die Arbeit an einem bestimmten Problem oder Symptom. Der klientenzentrierte Therapeut / die Therapeutin achtet auf die Autonomie des Kindes und dessen Bezugssystems als Basis der Selbstachtung und der Entwicklung des Selbstkonzeptes, getragen von den zentralen Säulen des klientenzentrierten Ansatzes: Empathie, Wertschätzung und Echtheit.
|